Berichte Seniorenspiele vom WE

Remis in Gommersdorf – zwei Punkte „verschenkt“!
VfR Gommersdorf – FC Kirrlach 3:3 (1:2)

Remis in Gommersdorf, Kirrlach nimmt einen Punkt mit „nach Hause“, hat aber zwei Punkte ver­schenkt, so das Resümee der an diesem Tag sehr kleinen FC-Fangemeinde.
Bei herrlichem Herbstwetter lies der FC Olympia nach anfänglichem Abtasten in der 13. Minuten den Gastgeber auf der rechten Abwehrseite gewähren. Mit einer scharfen Hereingabe von der Grundlinie wurde Vollmer ange­spielt, der aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste. Kirrlach erholte sich schnell von diesem Rückstand und war zusehends die spielbestimmende Elf. Als Rödling fein angespielt wurde und vollstrecken wollte, wurde er elfmeterreif vom Ball betrennt. Rödling selbst verwandelte den Elf­meter sicher. Das Kirrlacher Spiel wurde nun von Minute zu Minute druckvoller. In der 33. Minute wur­de Öztürk an der linken Außenlinie angespielt, zog nach innen und vollstreckte aus 20 Meter sehenswert, denn der Ball landete zur Freude der Olympianer im Tordreieck. Mit dieser verdienten Führung ging es in die Halbzeit.

Die 2. Runde war keine 7 Minuten gespielt als Kirrlachs Mittelfeldspieler Mayer mit einer gekonn­ten Bogenlampe der Gästetorhüter überraschte und zum umjubelten 3:1 erhöhte. Der Kirrlacher Torjubel war kaum verhallt, als man im Kirrlacher Abwehrverbund die Gommersdorfer Stürmer fahrlässig gewähren lies und durch Vollmer den Anschlusstreffer hinnehmen musste. Der Bruch im Kirrlacher Spiel war nun zu erkennen, die Anspiele kamen nicht mehr sauber, eine zunehmend stär­ker werdende Heimelf übernahm das Kommando und kam in der 70. Minute durch Hespelt zu Aus­gleich, als erneut in der Abwehr zu inkonsequent gehandelt wurde – höflich ausgedrückt. In der Folgzeit musste die Glatt-Truppe bange Minuten überstehen, ehe die Mannschaft sich in der Schlussphase des Spiels vom Druck der Gommersdorfer befreien konnte. Leider war For­tuna nicht im Bunde der Kirrlacher, Rödlings Kopfball landete wie Mayers Distanzschuss am Tor­gebälk. So musste man mit einem dürftigen Punkt im Gepäck die Heimreise antreten. Es hätten, wie eingangs schon erwähnt, drei an der Zahl sein können. (JJH) 

SR: Fatih Kerem Icli
Zuschuer: 250

Vermeidbare Niederlage in Heidelsheim
FC Heidelsheim II – FC Kirrlach II 1:0 (1:0)

Neben dem FC Kirrlach II befindet sich mit dem FC Heidelsheim nur eine weitere Zweitvertretung in der Kreisklasse A. Zu diesem Duell kam es nun in Heidelsheim. Jedem war bewusst, dass hier Kleinigkeiten das Spiel entscheiden werden. Man startete recht ordentlich in die Begegnung und hatte durch Jannis Hendriks bereits nach kurzer Zeit das 0:1 auf dem Fuß. Leider konnte er die Chance nicht verwerten. Danach hatte man einige Eckbälle, welche allesamt in sogenannten „Halbchancen“ endeten. Auch auf der Gegenseite hatte der FC Heidelsheim immer wieder gute Ansätze zu verzeichnen. Nach einem vermeidbaren Foul circa 25 Meter vor dem Tor, wurde der Freistoß, unhaltbar für Marcel Heger, abgefälscht und man musste wieder einen Rückstand verzeichnen. Nur wenige Minuten später dann Elfmeter auf der anderen Seite. Mario Zelic wurde im Strafraum gefoult. Leider konnte auch diese Chance nicht genutzt werden und es ging mit einem 1:0 in die Halbzeit.
Bis zur 75. Minute passierte dann auf beiden Seiten recht wenig. Nach einem Abwehrversuch erhielt die Kirrlacher Mannschaft einen Platzverweis und musste in Unterzahl das Spiel zu Ende bestreiten. Danach warf man alles nach vorne, konnte sich jedoch in der letzten Viertelstunde nicht mehr durchsetzen und so musste man mit einem 1:0 die Heimreise antreten. Man war mit dem Gegner sicherlich auf Augenhöhe. Jedoch agierte der FC Heidelsheim II um Trainer Matthias Barth in vielen Aktionen cleverer. Dies gilt es anzuerkennen und in den nächsten Wochen daraus zu lernen.

Bericht Seniorenspiele vom WE

Kirrlach sichert sich Punkt nach Chancen-Festival!
FC Kirrlach – VfB Eppingen 0:0

Seinen beiden Torhütern Dirk Naumann und Tim Riehl, dem Eppinger Unvermögen und dem Fußballgott hatten die „Olympianer“ es zu verdanken, dass an diesem herbst­lich-schönen Samstagnachmittag wenigstens ein Punkt auf der Habenseite verbucht werden konnte. 
Die Gäste aus dem Kraichgau präsentierten sich als lauffreudige und ballsichere Truppe, die von Beginn an das Spiel beherrschte und über die gesamte Spielzeit die dominantere Mannschaft war.
Kirrlach konnte angesichts der Spielstärke und Überlegenheit der Gäste nur reagieren anstatt zu agieren, Goalgetter Rödling in der Sturmspit­ze war zu bedauern, denn die wenig gefährlichen Torsituationen, die auf Kirrlacher Seite erspielt werden konn­ten, waren über die gesamte Spielzeit an einer Hand abzuzählen. Und wenn es dann ein­mal vor dem Eppinger Tor brenzlig wurde, hob der SR-Assistent die Abseits-Fahne. Die Gäste kamen gut und gerne zu mindestens 10 sogenannten „Großchancen“ (nachzulesen morgen in der BNN), die entweder am eigenen Unvermögen oder an den beiden Kirrlacher Torhütern Naumann und Riehl scheiterten. Aber warum 2 Torhüter? In der 75. Spielminute wurde der bis dahin glänzend agierende TW Naumann von einem Eppinger Spieler beim Herauslaufen unfair angegan­gen und verletzte sich derart, dass eine Auswechslung (81.) erforderlich wurde. Die gelbe Karte schmeichelte dem Eppinger Stürmer. Für ihn kam „kalt“ Tim Riehl ins Tor und der Junge sicherte in der Folgezeit durch seine Präsenz und seine Reaktionsschnelligkeit den Punkt für sein Team – Chapeau!
Nach dem Schlusspfiff haderten die Eppingermit dem Ergebnis – auf der Kirrlacher Seite wurde so manches Dankesgebet an den eingangs erwähnten Fußballgott gesandt. (JJH)

SR: Matthias Brudek (SV Vimbuch)
Zuschauer: 220

Wichtiger Heimsieg in einem ausgeglichenen Spiel!
FC Kirrlach II – VfR Rheinsheim I 4:2 (2:0)

Mit dem VfR Rheinsheim war nach dem FC Untergrombach und dem FC Weiher die dritte ambitionierte Mannschaft zu Gast in Kirrlach. Mit nur drei Punkten aus den ersten fünf Spielen war der Saisonstart des VfR Rheinsheim alles andere als erwartbar. So waren die Gäste bereits am sechsten Spieltag etwas unter Druck. Zu Beginn entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, mit zahlreichen Standardsituationen für die Kirrlacher Mannschaft. Gleichzeitig musste man immer wieder den schnellen Patrick Graf beachten. So hatte die­ser auch das 0:1 auf dem Fuß, scheiterte allerdings bei einem Alleingang. Auf der anderen Seite dann die Führung. Sebastian Deiß mit seinem ersten Saisontor. Ein eigentlich harm­loser Flankenball von Deiß landete im Tor. Sichtlich erleichtert erspielte man sich weitere Gelegenheiten über die schnellen Hendriks und Wagner. Leider ohne Erfolg. Auf der an­deren Seite musste Heger immer wieder hellwach sein und blieb bis zur Pause ohne Ge­gentor. Kurz vor der Pause sogar noch das 2:0. Ein guter Ball von Leon Neureiter auf Jan­nis Hendriks, welcher am zweiten Pfosten den mitlaufenden Timo Kemptner fand und die­ser souverän zum 2:0 einschieben konnte. So ging es mit einem 2:0 in die Pause. Man wollte konzentriert aus der Kabine kommen. Dies gelang jedoch nur wenige Sekunden. Konnte Marcel Heger einen Weitschuss zur Ecke parieren, war genau diese Ecke für das 2:1 verantwortlich. Wie in den letzten Wochen war somit erneut ein Standard verantwort­lich für ein Gegentor und der VfR Rheinsheim war am Drücker. Ein langer Ball von Adem Meral konnte Patrick Graf auf Jason Riehl querlegen und so stand es nach einer Stunde 2:2. Jedoch hatte das Ergebnis nur fünf Minuten Bestand. Der sehr gut aufgelegte Leon Neureiter konnte nach einer Ecke mit einem Tor der Marke „Traumtor“ die erneute Füh­rung besorgen. Mit den Wechseln von Müller für Wagner und Rothausky für Kemptner wurden frische Kräfte eingewechselt. Jedoch hatte der Gast in dieser Zeit immer wieder Möglichkeiten über Meral, Telle und Graf. In der letzten Viertelstunde verteidigte die Ab­wehr um Kapitän Rolli nun besser und über den eingewechselten Feßenbecker konnte in den letzten Minuten immer wieder für Entlastung gesorgt werden. So war es auch Feßen­becker, welcher den an diesem Spieltag zum ersten Mal im Mittelfeld eingesetzte Pistorius auf die Reise schickte. Dieser schloss gekonnt zum umjubelten 4:2 ab und sorgte damit für die endgültige Entscheidung in der vierten Minute der Nachspielzeit. Ein hartes Stück Arbeit war vollbracht und die nächsten drei Punkte konnten eingefahren werden, gegen ei­nen Gegner, welcher am Ende der Saison sicherlich nicht auf dem aktuellen Tabellenplatz zu finden sein wird.

Timo Kemptner war zum ersten Mal in dieser Saison erfolgreich.

Wichtiger Auswärtssieg in Obergrombach

FC Obergrombach – FC Kirrlach II 1:3

Trotz zwei Niederlagen in den letzten beiden Spielen war man leichter Favorit beim Gastspiel in Obergrombach. Mit Müller, Wagner, Kreutzer, Hendriks, Rothausky und Fillinger waren sechs Wechsel in der Startelf zu verzeichnen. Dazu feierte Torhüter Heger sein Pflichtspieldebüt in dieser Saison. So kam man auch gut in die Begegnung und hatte gleich zu Beginn mehrere gute Aktionen. Eine dieser guten Aktionen endete mit einem Foulspiel und einem Elfmeter in der 6. Minute. Leider konnte man diesen nicht verwerten und somit war der FC Obergrombach in der Begegnung angekommen. Mit der ersten Offensivaktion der Heimmannschaft dann ein berechtigter Elfmeter. Spielertrainer Deniz Topcu konnte diesen verwandeln. Danach war ein Bruch im Kirrlacher Spiel zu verzeichnen. Man hatte zwar durch zwei Möglichkeiten von Zelic die Chance auf den Ausgleich, gleichzeitig musste man sich bei Torhüter Heger bedanken, dass es in der ersten Halbzeit nur bei einem Gegentor blieb.
In der zweiten Halbzeit dann ein anderes Bild. Durch die Einwechslungen von Dylla, Kemptner und Klein kam neuer Wind in die Begegnung und nach zwei Minuten hatte man bereits die erste Großchance zum Ausgleich. Diese sollte in der zweiten Halbzeit auch nicht die letzte bleiben. Jedoch musste man in der Defensive immer wieder auf den verbandsligaerfahrenen Muhammed Ali Sahin achten, welcher der Abwehr immer wieder Probleme bei Gegenangriffen brachte. In der 60. Minute dann der Ausgleich. Eine Unaufmerksamkeit der Heimmannschaft konnte Wagner ausnutzen und Hendriks erzielte das 1:1. Man merkte der Mannschaft an, dass man das Spiel drehen wollte und so rollte nun Angriff auf Angriff auf das Obergrombacher Tor.  In der 72. Minute dann die Führung. Einen sehenswerten Pass von Kapitän Rolli konnte erneut Hendriks überlegt zum 1:2 einschieben. Man wollte nun die Entscheidung und in der 79. Minute konnte sich Zelic für seine engagierte Leistung belohnen und mit einem Schuss aus 18 Meter zum 1:3 erhöhen. Obergrombach warf nun alles nach vorne und kam nun zu kleineren Chancen, ohne dass Torhüter Heger sein Können zeigen musste. Auf der Gegenseite hatte man durch Wagner, Hendriks und dem eingewechselten Zerweckh noch weitere Gelegenheiten auf den vierten Treffer. So war es aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit ein verdienter Sieg. Jedoch muss die Leistung der zweiten Halbzeit künftig über 90 Minuten gezeigt werden. 

Marcel Heger bei seinem Pflichtspieldebüt

Die vertane Chance.

SpVgg Durlach-Aue – FC Olympia Kirrlach 2:0 (0:0)

Mit einem Sieg bei der bis dato noch punktlosen SpVgg hätte unsere Mannschaft heute einen großen Sprung nach vorne machen können. Anstelle Platz Drei und Tuchfühlung in ungeahnte Regionen, hieß es nach Schlusspfiff: Platz 11 und Blickrichtung eher wieder in Richtung unten.
Lange Zeit hatte man auf morastigem Geläuf alles im Griff – verpasste es jedoch im Laufe der ersten Halbzeit bereits Vieles in die gewünschte Bahn zu lenken. Gleich vier klare Einschussmöglichkeiten blieben ungenutzt. Auf der Gegenseite machte es die SpVgg jedoch auch nicht schlecht: in kämpferischer wie läuferischer Hinsicht gab man alles und hielt sich bis zur Pause schadlos.
Nach dem Seitenwechsel erneut zunächst klares Feld- und Chancenplus auf Seiten des FC Olympia: jedoch mit zunehmenden Ungenauigkeiten. Mit einem der wenigen Entlastungsangriffe der Gastgeber nahm das Übel für die Glatt-Elf dann ihren Anfang: die aufgerückten Olympianer wurden clever ausgekontert und liefen fortan gar einem Rückstand hinterher (72.). 
Während der immer hektischer und wilder werdenden Partie war fortan nur noch wenig Struktur im Spiel, was den weiterhin aufopferungsvoll kämpfenden Auern in die Karten spielte. Mit dem Schlusspfiff fiel dann gegen aufgerückte Kirrlacher gar noch das 2:0 und besiegelte einen gebrauchten Tag aus FCO-Perspektive. (RW)

FC gewinnt in letzter Sekunde

FC Kirrlach – FV Fort. Kirchfeld 2:1 (0:0)

Die treuen Kirrlacher Fans, die eine überzeugende und spielfreudige Kirrlacher Elf erwarteten, wurden an diesem Tag leider nicht belohnt. Die Gäste, als Tabellenletzter angereist, boten eine solide und aufopferungsvolle Leistung, die ihren Tabellenplatz in keinster Weise widerspiegelte. Kirrlach war zunächst feld- und spielüberlegen, wurde aber immer wieder entscheidend gestört. So gelang es nur sehr selten nach Balleroberung die Spitzen, angeführt von Goalgetter Rödling, in Szene zu setzen. Immer wieder verhedderte man sich im Kirchfelder Abwehrverbund. Allerdings gelang den Kirchfeldern es nicht durch schnelles und zielgenaues Passspiel die Kirrlacher Abwehr zu überraschen, wo erstmals Torhüter Naumann zwischen den Pfosten stand. Kurz vor der Halbzeit verletzte sich dann noch Yannick Krämer, keine gute Botschaft im Hinblick auf die 2. Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel dann zunächst das gleiche Bild, keiner der beiden Mannschaften gelang es den entscheidenden Pass zu spielen. Das Spielniveau, speziell im Kirrlacher Verbund, nahm zusehends ab – Fehlpässe waren an der Tagesordnung. 
Dann in der 58. Spielminute hielten die Kirrlacher Fans den Atem an, denn ein Kirrlacher Spieler verwechselte offensichtlich die Trikotfarben und spielte Kirchfelds Nr. 9 an, als wäre er der eigene Libero. Dieser nahm dieses Geschenk dankend an und lief ungehindert auf TW Naumann zu. Diese machte durch geschicktes Herauslaufen diese Großchance zunichte. Aufatmen im Kirrlacher Lager. Dann fiel endlich das lang ersehnte 1:0, als Köse aus halblinker Position am Strafraumeck mit einem verdeckten Flachschuss ins lange Toreck die umjubelte Führung erzielte. In der Euphorie der Führung nahm dann derselbe Spieler keine 4 Minuten später nochmals Maß und nagelte aus 20 Meter den Ball ans Lattenkreuz.
Die Kirrlacher Euphorie hielt aber nicht lange an und man verfiel, leider immer wieder unterbrochen durch Verletzungspausen und dadurch bedingte Auswechslungen, in das alte Spielsystem. Kirchfeld nutzte in dieser Phase die Kirrlacher Unzulänglichkeiten und kamen verdientermaßen zum Ausgleich in der 82. Spielminute, als der zuvor eingewechselte Petre aus 25 Meter auf das Kirrlacher Gehäuse zielte. Sein Ball wurde durch ein Kirrlacher Abwehrbein entscheidend abgelenkt und schlug unhaltbar zum 1:1 ein. Das Spiel wurde nun in den letzten Minuten hektischer. Das Kirrlacher Krankenlager füllte sich, das Auswechselkontingent war ausgeschöpft und man musste in Unterzahl die Schlussphase bestreiten. Kurz vor dem Ende musste man eine mehr als brenzlige Situation im eigenen Strafraum überstehen, ehe man zur Schlussoffensive blies. Der Schiedsrichter signalisierte die Nachspielzeit, Kirrlach drängte auf den Siegtreffer und erspielte sich eine Überlegenheit. Dann Eckball von links – abgewehrt zur Ecke rechts. Diese fand dann in der 93. Minute mit Filkovic (ehemals in Kirchfelder Reihen) ihren Vollstrecker zum umjubelten aber überaus glücklichen 2:1. Zum Anpfiff kam es dann nicht mehr. (JJH)

SR: Philipp Hofheinz (Niefern)
Zuschauer: 200

Ärgerliche Niederlage gegen den Tabellenführer
FC Kirrlach II – FC Weiher I 2:4 (2:1)
Nach der unglücklichen Niederlage in Oberhausen war nun der Tabellenführer zu Gast in Kirrlach. Mit drei Siegen ohne Gegentor gestartet, ging der FC Weiher als Favorit in das Spiel. Mit der ersten Offensivaktion das 0:1 für die Gäste. Nach einer Standardsituation konnte man den Ball nicht ordentlich klären und nach einer Unachtsamkeit lag der Ball in der dritten Minute bereits im Tor. Danach sah man ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Feldvorteilen für die Heimmannschaft. Nach einem langen Einwurf von Maik Oberacker stand Mario Zelic am zweiten Pfosten frei und traf zum 1:1. Kurz vor der Halbzeit dann so­gar die Führung. Ein Freistoß von Rene Rolli segelte an Freund und Feind vorbei und lan­dete zur großen Freude im langen Eck. So hatte man das Spiel gedreht und ging mit einer 2:1 Führung in die Halbzeitpause. 
Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit merke man den Gästen an, dass sie das Spiel dre­hen möchten. Allerdings stand die Verteidigung um Rolli/Klein immer an der richtigen Stel­le und so kamen die Gäste bis zur 60. Minute zu keinen klaren Torchancen. Leider aller­dings nur bis zur 60. Minute. Nach einem Absprachefehler in der Kirrlacher Hintermann­schaft schenkte man den Ball den Gästen und nach einem langen Pass stand Christopher Anti frei vor Torhüter Riehl und markierte das 2:2. Nun war der Gast überlegen und drehte das Spiel in der 75. Minute nach einem Eckball erneut. Wieder schlecht verteidigt stand Johannes Laub völlig frei und konnte zum 2:3 einköpfen. Nach einem erneuten individuel­len Fehler stellte Marius Bürk den 2:4 Endstand dar. Lange konnte man mit dem Tabellen­führer mithalten. Die individuellen Fehler müssen allerdings dringend abgestellt werden, da diese bereits das zweite Wochenende in Folge Punkte gekostet haben und damit der gute Saisonstart aus den ersten beiden Spielen hinfällig ist.

Verdiente Niederlage

FC Olympia zu harmlos!
VfR Mannheim – FC Olympia Kirrlach 2:0 (1:0)

Im Nachholspiel des 2. Spieltags der Verbandsliga Nordbaden behielt der Altmeister aus Mannheim letztlich ungefährdet die Oberhand. Zwei Treffer des Ex-Profi Ibrahimaj entschieden eine Partie, die nur wenig Spannung bot. 
An jener Spannung schien es den Olympianern auch in der ersten Halbzeit zu mangeln – oder war es gar Ehrfurcht vor dem namhaften Gegner..? Stets kam man den berühmten Schritt zu spät, zeigte in eigenem Ballbesitz kaum Mut – und überließ dem VfR durch zumeist schnelle Ballverluste Spielgerät und Spielkontrolle. Routiniert und ballsicher agierende Mannheimer hatten leichtes Spiel, zeigten aber auch mehrfach ihre durchgängig hohe individuelle Qualität. Der 1:0-Pausenstand war somit mehr als nur verdient, hielt unsere Elf aber immer noch im Spiel.
Nach dem Wiederanpfiff straffte sich das Glatt-Team merklich und konnte besser mithalten. Nicht mehr nur quer und zurück – auch desöfteren mal vertikal, flach und mutig wurde fortan gespielt. Beinahe hätte ein solcher Vertikalpass von Yannick Krämer zu Patrick Rödling zur Großchance geführt – VfR Abwehrchef Malanga konnte jedoch in letzter Sekunde den Freilauf des FC-Stürmers stoppen. Auf der Gegenseite musste Keeper Hemmelgarn sein ganzes Können aufbieten, um das vorentscheidende 2:0 zu verhindern (65.). Der VfR, bis dahin weiterhin das torgefährlichere Team, zog sich nun eher etwas zurück und agierte defensiver. Mit zunehmender Spielzeit schienen die Olympianer einen kräftemäßigen Vorteil zu besitzen. In dieser Phase ab Minute 70 verpasste man es jedoch, den letzten Pass nach vorne gezielt anzubringen – und blieb somit wie auch während der gesamten 90 Minuten ohne echten gefährlichen Abschluss auf das gegnerische Tor. Der zweite VfR-Treffer von Ibrahimaj (82.) beseitigte die letzten Zweifel über den berechtigten Sieger dieser Partie.
Für den FC Olympia besteht bereits am kommenden Samstag (18.09. / Anstoß 15.30 Uhr) Gelegenheit zur Wiedergutmachung, wenn Fortuna Kirchfeld im Kirrlacher Waldstadion gastiert. (RW)

Derby in Oberhausen verloren …

Ärgerliche Niederlage in Oberhausen
Spvgg Oberhausen I – FC Kirrlach II 1:0 (1:0)

Mit zahlreichen Zuschauern aus Kirrlach wollte man die ersten beiden Siege bestätigen und auch gegen die erste Mannschaft der Spvgg Oberhausen punkten. Leider ging dieser Plan nicht auf und man musste die erste Saisonniederlage akzeptieren. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit, ohne größere Torchancen auf beiden Seiten, rechnete jeder schon mit dem Halbzeitpfiff. Leider musste man in der vierten Minute der Nachspielzeit das 0:1 verkraften. Mit den Wechseln von Wagner und Pistorius kamen neue Kräfte in der zweiten Halbzeit auf den Platz und man wollte das Ergebnis drehen. Auch mit Müller wurde das Offensivspiel variabler und als dann in der 55. Minute Pascal Adler zurecht nach einer Tätlichkeit vom Platz flog, spielte man 35 Minuten in Überzahl. Nur kurze Zeit später das nächste harte Einsteigen der Heimmannschaft. Dieses Mal traf es Jan Geiger als ein gegnerischer Stürmer mit gestrecktem Bein in den Torhüter sprang und dieser minutenlang behandelt werden musste. Ob die kurz davor gezückte rote Karte den Schiedsrichter beeinflusste lässt sich nicht klären. Die deutliche Ansage des Schiedsrichters an den Stürmer und die kurz danach erfolgte Auswechslung des Spielers sprechen allerdings für sich, dass der Schiedsrichte hier Gnade vor Recht walten ließ. Zahlreiche Standardsituationen, welche allerdings zum großen Teil ungefährlich waren, und einen durchgehenden Ballbesitz der Kirrlacher Mannschaft waren die Folge. War man dann doch mal in den Strafraum vorgedrungen war es entweder ein ungenaues Zuspiel, ein hektischer Abschluss oder der gegnerische Torhüter welcher die Chancen vereitelte. So blieb es beim 1:0 für die Spvgg Oberhausen, welche defensiv über die gesamte zweite Halbzeit gut verteidigt haben. Das Ergebnis muss und wird man akzeptieren. Über die extrem harte Gangart der Heimmannschaft kann man streiten, gehört aber zu einem Fußballspiel dazu. Das Verhalten einzelner Akteure der Spvgg Oberhausen auf und neben dem Platz lässt sich allerdings nicht entschuldigen…